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Heimat- und Schulmuseum

Heimat- und Schulmuseum
Das Museum ist im Jahre 1983 gegründet worden. Es ging aus einer projektorientierten Ausstellung einer Schülergruppe der hiesigen Porta- Coeli- Schule hervor und wurde dann von Himmelpfortener Bürger zu einem Museum ausgebaut.

Um eine kontinuierlich und sachgerechte Arbeit zu ermöglichen, gründete sich 1984 der Verein Heimatmuseum Himmelpforten e.V., dem heute ca. 80 Mitglieder, die alle ehrenamtlich tätig sind, angehören. Die Museumsarbeit finanziert sich aus den Mitgliedsbeiträgen, Spenden verschiedener Institutionen und der kostenfreien Nutzung des gemeindeeigenen Museumsgebäudes, in dem früher die Schule untergebracht war.
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, heimat- und regionalgeschichtlich interessante Objekte zu sammeln, aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Schwerpunkt ist dabei die Darstellung der Ortsgeschichte Himmelpfortens.

Da der Ort, an der Grenze zwischen Marsch und Geest gelegen, im Laufe seiner Geschichte nie ein reines Bauerndorf, sondern vor allen Verwaltungszentrum (Amt Himmelpforten) und vorher Klosterstandort war, zudem handwerklich geprägte Strukturen besaß, hat das Museum zunächst darauf verzichtet, einen Sammlungsschwerpunk zu bilden. Es zeigte vielmehr die ganze Breite der ortsgeschichtlich relevanten Entwicklungen.

In den letzten Jahren bemüht sich der Verein jedoch, den Bereich Schulgeschichte in den Vordergrund zu rücken, da kein anderes Museum in der näheren Umgebung diesen Aspekt berücksichtigt. Das Museum nutzt das alte Schulgebäude von 1872, das im Jahre 1900 erweitert wurde. Die vorhandenen Objekte und schriftlichen Relikte reichen aus, um die Schulgeschichte darzustellen. Deshalb wurde der Verein in "Heimat- und Schulmuseum Himmelpforten e.V" umbenannt, dem heute ca. 80 Mitglieder, die alle ehrenamtlich tätig sind, angehören. Die Museumsarbeit finanziert sich aus den Mitgliedsbeiträgen, Spenden verschiedener Institutionen und der kostenfreien Nutzung des gemeindeeigenen Museumsgebäudes, in dem früher die Schule untergebracht war.

 

Das Museum stellt in 9 Räumen und 2 Remisen im Außenbereich folgende Aspekte der Ortsgeschichte dar:

  • die Klostergeschichte Himmelpforten
  • die Amtszeit (Amtmännergräber, Lageplan alte Karten)
  • das alte Handwerk in Himmelpforten (Schmiede, Zimmerei, Reetdachdeckerei, Holzschuhmacherwerkstatt, Schumacherwerkstatt, Sattlerei, Böttcherei, Stellmacherei)
  • den bäuerlichen Bereich (Säen, Dreschen, Ernten, Entwicklung der Dreschmaschinen, Pflüge, Mühlen, Kleingeräte)
  • die Mühlengeschichte (Wehbers Mühle)
  • das häusliche Wirtschaften (Spinnen, Weben, Kochen, Milchverarbeitung, Schlachten, Hygiene, Backen, Waschen, Bügeln u. a.)
  • die Ortsgeschichte im 20. Jahrhundert (Hamburger Künstlerclub von 1898 in Himmelpforten , Reichsarbeitsdienstlager in Himmelpforten, Postgeschichte)
  • die Schulgeschichte (altes Klassenzimmer, Dokumentationszimmer, naturwissenschaftlich Sammlung, Klassenfotos, ca. 2000 alte und neue Schulbücher, Karten und Schulwandbilder).

Schulgeschichte
Das Museum wurde von vornherein als "Museum zum Anfassen" konzipiert. Besucher können die Objekte "begreifen". Vor allem das Schulzimmer findet regen Zuspruch bei Grund- und Realschulen im gesamten Landkreis und darüber hinaus. Während einwöchiger Projektwochen gestalten Schüler "Schule früher" - entweder unter Anleitung des Klassenlehrers oder eines Museumsmitarbeiters. Die Kinder können hier vor Ort handlungsorientiertes Lernen verwirklichen (Schreiben auf Schiefertafeln, Gestaltung früheren Unterrichts, szenische Darstellungen u. a.). Auch bei älteren Gruppen ist der "Unterricht" sehr beliebt.

Hierfür ist eine telefonische Anmeldung unter den Nummern 04144/82 09 oder 04140/582 erforderlich.

Heimat- und Schulmuseum Himmelpforten e.V.
Paul Schrader oder Kurt Thomsen
Poststraße 6 A (Kamphof) 
21709 Himmelpforten
Tel.: 04144/82 09
e Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten: Sonntags 14:00 bis 17:00 Uhr

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